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"Die tödliche Verstrahlung stoppt nicht an unsrer lieben Grenze, wie man seit Tschernobyl ahnt, und das war ein kleiner Klapf."<ref>Max Frisch: ''Schweiz ohne Armee? Ein Palaver''. Suhrkamp: Frankfurt am Main 1992, S. 52.</ref> (usw.).
 
"Die tödliche Verstrahlung stoppt nicht an unsrer lieben Grenze, wie man seit Tschernobyl ahnt, und das war ein kleiner Klapf."<ref>Max Frisch: ''Schweiz ohne Armee? Ein Palaver''. Suhrkamp: Frankfurt am Main 1992, S. 52.</ref> (usw.).
   
Max Frisch bespricht in seinem Buch "Schweiz ohne Armee?" unter anderem auch den Zivilschutz. Er erwähnt mehrere Male, dass ein Freund sich weigerte ins Militär zu gehen, während dem Tschernobyl<ref>https://www.kkg.ch/de/i/tschernobyl-_content---1--1456.html</ref> und lieber in den Ming-Gräbern beim Zivilschutz bleiben wollte. Der Zivilschutz ist soviel wie das Volk, dass nicht ins Militär gegangen ist. Genau dieses Volk musste 1986 eine schlimme Strahlung erleben. Ein Kernkraftwerk in der Ukraine explodierte und eine grosse Menge von Radioaktivenstrahlen verteilten sich in der ganzen Welt. Heute jedoch sollte insbesondere in der Schweiz so etwas nichtmehr passieren, da die Regierung gewisse Regelungen aufstellte, die so etwas verhindern sollten.<ref>https://www.srf.ch/news/schweiz/abstimmungen/tschernobyl-und-die-auswirkungen-auf-die-schweiz</ref>
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Das Tschernobyl war eine Nuklearkatastrophe im Kernkraftwerk
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Tschernobyl in der Ukraine im Jahre 1986. Die Nuklearkatastrophe erfolgte bei
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Ich denke, dass der Grossvater dem Zivil-Schutz gegenüber ein
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diese ist ja nur dann nützlich, wenn es Schutzräume gibt, was auf eine
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Aktuelle Version vom 8. November 2018, 10:43 Uhr

"Wann hast du dieses Büchlein verfasst?" "Vor Tschernobyl."[1]

"Ich habe einen Freund, Arzt, älter als ich, und der ist grad im Knast. Weil er nicht an den Zivil-Schutz glaubt. [...] Zivil-Schutz, das Schweizervolk in seinen Ming-Gräbern, während oben die Armee das verstrahlte Territorium hält. Nicht als Arzt, sagt er. [...] Zivil-Schutz, sagt er, grenzt an amtlichem Volksbetrug, und das hat er vor Gericht auch belegen können. [...]"[2] (usw.).

"Die tödliche Verstrahlung stoppt nicht an unsrer lieben Grenze, wie man seit Tschernobyl ahnt, und das war ein kleiner Klapf."[3] (usw.).

Das Tschernobyl war eine Nuklearkatastrophe im Kernkraftwerk Tschernobyl in der Ukraine im Jahre 1986. Die Nuklearkatastrophe erfolgte bei einem durchgeführten Versuch, der zeigen sollte, ob das Kernkraftwerk auch bei einem Stromausfall die Kühlung des Atomkerns weiterhin fortführen konnte. Der Versuch missglückte jedoch und führte zu einer Explosion des Kernkraftwerks. Diese Explosion war so schlimm, dass sie die ganze Welt betraf, wodurch man in sehr schwierige Situationen kam. Man kann es sich so vorstellen, wie die Atomkatastrophe in Fukushima einfach grösser. Aus diesem Grund haben sich viele Länder für eine neue Nuklearkatastrophe gewappnet. Unteranderem auch die Schweiz, die mehrere Punkte hat für die Sicherheit der Menschen während so eines Anfalles. In der Schweiz haben wir ungefähr 7000 Sirenen, die die Einwohner warnen, falls es zu einer Bedrohung oder Gefahr kommt. Auch sind Jod-Tabletten in alle Haushalte und Schulen verteilt worden im Falle eines nuklearen Zwischenfalls, die uns zu einem gewissen Grad schützen. Es gibt mehrere Bunker, die Zuflucht bieten in so einem Fall. Der Zivil-Schutz dient in so einem Falle, der Rettung der Menschen, sowie dem Schutz von Kulturgütern. In Bezug auf den Zivil-Schutz nach dem Kalten Krieg wurde er relativ verändert. Es gab ein paar Sachen, die nicht ganz so glatt verliefen. Sie verbesserten vieles, wie zum Beispiel die Anpassung der Ausrüstung oder die Herabsetzung des Dienstalters.

Max Frisch bespricht in seinem Buch "Schweiz ohne Armee?" unter anderem auch den Zivilschutz.

Ich denke, dass der Grossvater dem Zivil-Schutz gegenüber ein bisschen  negativ eingestellt ist und es ihm einen weiteren Grund liefert gegen die Armee der Schweiz zu sein, denn diese ist ja nur dann nützlich, wenn es Schutzräume gibt, was auf eine Herablassung der Schweiz gedeutet werden kann.[4]

  1. Max Frisch: Schweiz ohne Armee? Ein Palaver. Suhrkamp: Frankfurt am Main 1992, S. 16.
  2. Max Frisch: Schweiz ohne Armee? Ein Palaver. Suhrkamp: Frankfurt am Main 1992, S. 48f.
  3. Max Frisch: Schweiz ohne Armee? Ein Palaver. Suhrkamp: Frankfurt am Main 1992, S. 52.
  4. https://www.srf.ch/news/schweiz/abstimmungen/tschernobyl-und-die-auswirkungen-auf-die-schweiz
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