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"Du bist immer noch Korporal?" "Jetzt drängen sie wieder. Es gehöre sich, schreibt der Major persönlich. Sobald ich mein Diplom habe, soll ich in die Aspiranten-Schule -"[1]

"Wenn es einen Zivil-Dienst gäbe -" "Ich verstehe ja nicht, warum die Armeespitze so zögert. Dann hätten sie wirklich ihre Armee. Ohne einen einzigen Soldaten in der ganzen Kolonne, der unter Umständen seine Zweifel hat, und ohne einen Korporal, der unter Umständen auch seine Zweifel hat, oder gar einen Leutnant. Weiter wirst du nicht kommen! Sie merken's wenn du so etwas wie ein eigenes Bewusstsein hast."[2]

[Text, der eine Übersicht über die Reihenfolge der Dienstgrade und deren Funktion bietet]

  1. Max Frisch: Schweiz ohne Armee? Ein Palaver. Suhrkamp: Frankfurt am Main 1992, S. 8
  2. Max Frisch: Schweiz ohne Armee? Ein Palaver. Suhrkamp: Frankfurt am Main 1992, S. 47.

Grade der Schweizer Armee[1]


In der Schweizer Armee gibt es folgende Grade: 


Grade der Mannschaft

Rekrut

trägt kein Gradabzeichen

NeueGradabzeichenSchweizerArmee-Mannschaft

Soldat

Bei den Soldaten gibt es verschiedene Truppengattungen wie z.B. :

-Kanonier (Kan): Die Aufgabe des Kanonier ist die Geschützbedienung, dabei wird jedem Mitglied der Bedienungsmannschaft eine bestimmte Aufgabe zugeschrieben, wie z.B. : Höhenrichtkanonier oder Munitionskanonier

-Aufklärer (Aufkl)

-Füsilier (Füs) 

-Grenadier (Gren) 

-Pionier (Pi)

-Motorfahrer (Motf) 

-Sanitätssoldat (San Sdt)

Gefreiter

Das Abzeichen des Gefreiten wird nicht automatisch, sondern erst bei speziellen Ereignissen verliehen.

In der Schweizer Armee ist der Gefreite (kurz: Gfr) ein Mannschaftsdienstgrad, der zur Gruppenführer-Stellvertretung befähigt.

Obergefreiter 

Der Obergefreite dient als Gruppenführerstellvertreter oder Unteroffiziersanwärter während des Praktikums.

220px-NeueGradabzeichenSchweizerArmee-Unteroffizier

Grade der Unteroffiziere

Korporal: Früher hatte der Korporal die Funktion des Gruppenführers. Nach der Militärreform von 2004 werden *Feldpost-oder *ABC-Unteroffiziere zum Korporal befördert.

*(zuständig für Kommunikation zwischen den Truppen und Heimat und Truppen)

*(Atomar, Biologisch und Chemische Abwehr, zuständig für Schutz   bei z.B. Terroranschlägen, Unfällen usw.)

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Wachtmeister und Oberwachtmeister 

Grade der höheren Unteroffiziere

Feldweibel, Fourier, Hauptfeldweibel, Adjutant, Unteroffizier, Stabsadjutant, Hauptadjutant, Chefadjutant

Grade der Offiziere 

Leutnant: Leutnant ist der niedrigste Offiziersgrad und hat die Zugführung zum Auftrag, d.h. er führt eine Teileinheit, genannt „Zug“, an.

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Oberleutnant und Hauptmann 

Major: Der Major ist der unterste Grad der „Stabsoffiziere“. Er wird meist als Stellvertreter von Bataillons-, Abteilungs- und Geschwaderkommandeuren eingesetzt.

Oberstleutnant,  Oberst

 Brigadier: Vor der Armeereform war der Brigadier der höchste Rang der Schweizer Armee, den Milizoffiziere* erreichen konnten. Seit der Reform ist die Aufgabe des Brigadiers die Führung von Truppenteilen, sogenannten Brigaden.

*Mitglieder der Armee, die nicht ausschliesslich für das Militär arbeiten, sondern nebenberuflich.

NeueGradabzeichenSchweizerArmee-Offiziere-Subaltern
NeueGradabzeichenSchweizerArmee-Offiziere-Hauptleute

Divisionär: Die Aufgabe des Divisionärs ist die Führung eines militärischen Truppenteils, genannt Division.

und Fachoffizier

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General: Der General wird nur im Kriegsfall als Oberbefehlshaber von der Bundesversammlung gewählt. Dabei  bleibt er jedoch auch nach der Wahl dem Bundesrat unterstellt. Im Frieden befehligt der Chef der Armee die Truppen.


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