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Deutschland und die Schweiz im 2. Weltkrieg

Zum Beginn des 2. Weltkriegs marschierte die Wehrmacht Deutschlands unter Hitler in Polen, Belgien, den Niederlanden und Frankreich ein. Die Schweiz blieb aber neutral und versuchte sich aus den Kriegshandlungen heraus zu halten. Trotz Versprechen Deutschlands die Schweiz zu verschonen konnte man sich nicht sicher sein. Deshalb wurden Truppen an den Grenzen postiert. Zudem wurden über die Schweiz verteilt Bunker gebaut. Wie im Buch beschrieben, brachte die Schweizer Armee einen Abschreckungsfaktor mit ins Spiel. 

Die Schweiz war ein begehrtes Ziel für jüdische Flüchtlinge, hauptsächlich aus Deutschland und Italien.

Durch eine geschickte Positionierung konnte die Schweiz, auch in dieser schweren Lage, wirtschaftlich profitieren. Anders als die meisten Länder pflegte die Schweiz auch während der Kriegsjahre wirtschaftliche Beziehungen zu Nazi-Deutschland.

"Hat man geglaubt, dass diese Hitler-Wehrmacht, nachdem sie Polen überrant hat und Holland, dann auch Frankreich, sich nicht über den Rhein wagt, weil ihr dort gestanden seid mit Helm und aufgepflanztem Bajonett?" "Ich war im Tessin." "Wieso ärgert dich meine Frage?" "Weil man das weiss, Jonas: - der Eintrittspreis! Wir werden die Hitler-Wehrmacht nicht in die Pfanne hauen, das hat niemand von uns erwartet, aber die schweizerische Armee stellt sozusagen einen Eintrittspreis, den Hitler sich nicht leistet." "Und so war's denn auch."[1]

[Text, der die Beziehung zwischen Deutschland und der Schweiz während des 2. Weltkriegs, bezogen auf die Aussage des Grossvaters, darstellt]

Quellen:

Wikipedia

https://de.wikipedia.org/wiki/Schweiz_im_Zweiten_Weltkrieg
  1. Max Frisch: Schweiz ohne Armee? Ein Palaver. Suhrkamp: Frankfurt am Main 1992, S. 14.
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